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Ich freue mich, dass ihr mich gefunden habt.

Bitte, schaut euch an, was ich bis jetzt alles gemacht habe an Bildern und Texten.

 

Meine aktuelle Glosse für die Landshuter Ausgabe

der Münchener Abendzeitung

 

Das kleine Glück

 

Wer will denn schon einen Sechser im Lotto? Soviel Geld ist kein Glück, es bringt nur Sorgen. Nein, das kleine Glück ist angesagt. So etwas wie warme Socken an den kalten Füßen, das kann sehr beglückend sein. Ein Parkplatz im Schatten, sodass sich das Auto nicht in einen Backofen verwandelt, gehört dazu. Frisches, gutes Brot zum Frühstück und zur Brotzeit eine resche Breze, vielleicht noch mit Weißwürst und süßen Senf, aber das ist schon fast übertrieben. Der Balkon kann eine Quelle des kleinen Glücks sein: den Bohnen beim Klettern zuschauen, Schnittlauch, Dill und Rauke aus dem Kasten ernten und an den Geranienblüten rumzupfen. Man kann dabei die Schwalben beim sturzfliegen beobachten und ihr lustvolles Kreischen hören. Ein anderer Vogel, eine Mönchsgrasmücke, tirilliert unglaublich ausdauernd und laut, wenn sie in einem Baum in der Nähe sitzt. Das ist ein kleines Glück, das manchmal aushalten braucht. Vor allem, wenn es still ist, weil die verflixten Rasenmäher ringsum eine Ruhe geben. Überhaupt, weniger ist mehr! Man kann eine einzige Kugel Eis voll Genuss und Andacht schlecken. Am liebsten Malaga oder Torroncino, oder doch beides? Beglückend sind auch die ersten Kirschen oder Erdbeeren, Spargel sowieso und ein Video vom Großneffen für seine alte Tante, auf dem er zum ersten Mal lächelt.